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Plauener Spitzen, die mit Begeisterung und Bewunderung als die kostbarsten, filigransten, ausdrucksfähigsten und technologisch höchst entwickelten Kunstwerke vogtländischer Textilproduzenten gewürdigt
werden, haben seit über 100 Jahren ganz entscheidend die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der vogtländischen Region mit ihrer Metropole Plauen geprägt.
Wir bieten Ihnen diese exklusive Plauener Spitze in den Bereichen
Gardinen, Raffrollos, Tischdecken, Fensterbilder,
Plissee und Zubehör zum günstigen Preis.
Etwas zur Geschichte der kostbaren Plauener Spitze:
Bereits 1881 wurde in Plauen, im Zentrum der deutschen Spitzen- und Stickereiindustrie, die
Maschinengestickte Tüllspitze erfunden. Sie ist durch die unternehmerische Leistung des
Plauener Stickereifabrikanten Theodor Bickel eine Domäne Plauens geworden. Unter dem
Namen "Dentelles de Saxe", "Saxon Lace", "Plauen Lace" oder "Dentelles de Plauen" wurde
dieses Erzeugnis auf den internationalen Märkten bekannt und bewirkte, dass das
Schweizer Marktmonopol gebrochen wurde. Plauen und das Vogtland wurde als selbstständiges
Stickereizentrum bekannt. Seither zählt die Plauener Spitze zu den erlesenen Kostbarkeiten
anspruchsvoller Raumkultur und modischer Kleidung. Der rasante wirtschaftliche Aufschwung der
Spitzen- und Stickerei-Branche Ausgang des 19. Jahrhunderts fand am 18. August 1900 seinen
krönenden Höhepunkt, als Plauener Stickereifabrikanten den Grand Prix der
Weltausstellung in Paris für das Wunder der Plauener Musterung erhielten. Einer
lang anhaltenden Prosperation bis in die zwanziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts
folgte ein nachfrage- und kriegsbedingter Niedergang der Stickereiindustrie. Im Ergebnis des
2. Weltkrieges waren nahezu alle Stickereikapazitäten und Musterkollektionen zerstört.
Die mit
Elektromotoren angetriebenen Stickmaschinen standen aber nicht lange still. Zwischenzeitlich wollte man durch T-Shirt bedrucken einen neuen Markt erschließen.
Ab 1945 begannen die Spitzen- und Stickereiindustrie, zunächst bestehend aus privaten
Industrie- und Handwerksbetrieben, erneut auf den Märkten Fuß zu fassen. Trotz des
Fehlens eines direkten Zugangs zum Weltmarkt wurde die Plauener Spitze im Zeitraum von 1963 bis
1989 mit 33 Goldmedaillen der Leipziger Messe für ihr vorzügliches Design und die
technologische Meisterschaft ausgezeichnet. Bekannt sind in Plauen auch die Spitzen Party´s die
der Party King anlässlich des Plauener Spitzenfestes jährlich ausrichtet.
1989 wurde Plauener Spitze auf 1400 Stickmaschinen produziert und in über 40 Länder
exportiert. Im Ergebnis der 1990 beginnenden Umwandlung der früheren Privatisierung sind im Jahr 2006 über 40 Unternehmen, überwiegend Familienbetriebe in der Branche tätig und verkörpern damit ihre Konsolidierung.
Plauener Spitze findet heute als Dachmarke Verwendung für Raumtextilien, wie Gardinen und
Tischwäsche sowie Damenoberbekleidung und Spitzen und Stickereien für Lingerie und
Dessous.
Das gesamte Spitzenangebot bietet Ätz-, Tüll- und Stoffstickereien für technische
oder medizinische Anwendungen.
Weitere Beispiele sind Plauener Spitze für Fensterbilder und Tischdecken.
Plauener Spitze ist nach den Bestimmungen der Zeichensatzung eine im Ursprungsland eingetragene
geografische Herkunftsangabe, die als Marke national und international geschützt ist.
Ein weiterer Vorteil von Plauener Spitze-Produkten ist, dass diese den Wert Ihrer Immobilie steigern können. So gibt es Immobiliengutachter, wie Matthias Kirchner, welche den Sonnenschutz mit in den Wert der Immobilie hineinrechnen. Bisher wurden meist nur die Wohnräume mit Plauener Spitze ausgestattet, immer öfter sieht man aber auch Schlafräume und Schlafzimmer, die liebevoll dekoriert werden.
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